Mein Lebensmotto

Das gestrige Motto hat ja dann noch hervorragend zum Tag gepasst. Nobelpreis für Chemie an zwei Biochemikerinnen. Und tags zuvor war schon eine Physikerin dabei. Als naturwissenschaftliche Niete (Schönreden lässt sich da nix) kann ich das nur bewundern. Und ich bin gespannt wer die Nachfolge von Peter Serbenfreund Handke (den das Rechtschreibprogramm im Zuge einer Germanistikhausarbeit mal konsequent Händchen genannt hat) antritt. Der ewige Kandidat Philip Roth wurde ja von der Natur aus dem Rennen genommen…

Heute ein Bild von einem meiner T-Shirts. Momentan wieder topaktuell. Eine insgesamt sehr anstrengende Sache diese Prokrastination.

Heute morgen ist der Bus schön muckelig warm. Oder ich habe „die fliegende Hitze“. Soll bei Frauen meines Alters ja mal vorkommen. Der Zeitpunkt ist nicht fern wo ich vor einer Röntgenuntersuchung nicht mehr nach einer Schwangerschaft gefragt werde. Mit einem überzeugten „Das würde mir jetzt gerade noch fehlen!“ kann man da Irritationen hervorrufen. Unschlagbar ist aber „Ich bin meiner Partnerin treu, also definitiv nein“. (Die fragendende Dame war etwas hartnäckig). Ja, auch solche Frauen haben Knie die weh tun können.

Expertentipp: Mundschutz runter bevor man ein Stückchen Haut vom Fingernagel abknabbert. Gleiches gilt übrigens für Trinken und Zigarette zum Mund führen. Für Sie getestet.

Mich würde brennend interessieren was die beiden Busfahrer da draussen so wild gestikulierend besprechen. Mir tut schon vom Zugucken die Schulter weh. Ich werde es nie erfahren…

Wie soll ich nur die demnächst anstehenden Herbstferien überstehen? Ich werde die lieben Kleinen ganz furchtbar vermissen. Wie sie da aus der Dunkelheit auftauchen und sich von Haltestelle zu Haltestelle vermehren. Soviel Energie am frühen Morgen möchte ich auch mal wieder haben…

Gleich sind wir da-ha!!

Update Rückfahrt

Ein angefüllter Arbeitstag geht zu Ende und ich warte auf meinen Bus.

Heute bei Teil 2 der Schulung (Verwaltung, Hauswirtschaft und Haustechnik) wurde wieder emsig diskutiert. In etwa so sinnvoll wie das Ausdiskutieren von Verkehrsregeln. Es gibt eindeutige Vorgaben und wer dagegen verstößt muss mit Konsequenzen rechnen. Eigentlich recht einfach. Und auch hier gilt „Don’t shoot the messenger“. Und was ich persönlich von alldem halte spielt keine Rolle…

Morgen dann noch die Küche, die hatten heute keine Zeit, zeigten aber im Vorfeld helle Begeisterung.

Hilfe, mein Kaugummi treibt mir gerade die Tränen in die Augen und den Rotz in die Nase. Bin versucht laut „Alles in Ordnung, ich weine nicht. Mein Kaugummi ist nur monsterscharf!“ zu rufen.

Hier ein Foto der bösen Schlingel, ich bitte die Qualität zu entschuldigen. Habe in meine Tasche fotografiert.

Langsam erhole ich mich. Und sehe vermutlich furchtbar aus. Als ob this crazy little thing called Frisur nicht schon schlimm genug wäre…

Heute haben wir nur einen Besen dabei.

Ein verunfallter Traubentransport kurz vor unserem ersten regulären Haltepunkt. Jetzt stehen wir hier und der Fahrer hat sich weggeduckt um was auch immer zu machen. Ich tippe auf telefonieren oder auf dem Handy rumtippen. Ich hätte ja jetzt schon längst Rückenschmerzen. Aha, er ist wieder aufgetaucht und es geht weiter.

Die Playlist namens „Zeitkapsel“ hat ungeahnte Schätze zu bieten. Wann sonst hört man mal „Here comes the hotstepper“? Und Ofra Haza, die Dire Straits und Marillion? Da werde ich doch glatt wieder sentimental. Ya ya ya Coco Jamboo yah yah yeah.

Ein ziemlich hässliches, Michelle Tannereskes und schlecht erzogenes Kleinkind schreit den Bus zusammen. Rei-zend.

Zweiter regulärer Haltepunkt. Der Fahrer ist mit dem Kollegen aus dem Bus vor uns verschwunden nachdem sie sich begrüßt haben als hätte mindestens einer von beiden unverhofft einen Flugzeugabsturz überlebt.

Gott sei Dank war er zurück bevor das Kind den Bus zerlegt hat. Jetzt leckt es die Scheibe ab. Ich habe ganz böse Gedanken in denen der oben erwähnte Besen eine zentrale Rolle spielt…

Irgendwie riecht es hier nach Biotonne. Was mich daran erinnert dass ich mich mal wieder um meine kümmern müsste. Vielleicht gebe ich sie auch direkt versiegelt beim Kampfmittelräumdienst ab. Biotonne und Brotkasten-Haushaltsgegenstände die ich ungern öffne wenn ich mich nicht an die letzte Nutzung erinnern kann. Nicht zu vergessen die Thermoskanne.

A propos Kampfmittelräumdienst. Rheinland-pfälzische Bombenentschärfer haben Waffen, Zünder und Munition mitgehen lassen. Ein ungemein beruhigendes Gefühl. Da hilft es auch wenig wenn eine Fundstelle wie gerade in Koblenz Tag und Nacht vom Ordnungsamt bewacht wird. (Ein Job in etwa so reizvoll wie Sicherheitskraft mit dem Rücken zum Fussballspiel).

Und jetzt, kurz vor dem Ziel weiss ich endlich was mich die ganze Zeit irritiert hat. Die Betonungsverschiebungsfrau hat geschwiegen!

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