Easy like Sunday morning

Nachdem ich den gestrigen Tag dann tatsächlich hinter mich gebracht habe genieße ich den Rest des Wochenendes. Ein schönes Gefühl, nichts dringendes auf dem Zettel zu haben. Und keine Veranlassung was ordentliches anzuziehen. Ab morgen bin ich dann wieder ein fleissiges Hummelchen.

Heute gucke ich wohl mal wieder den ganzen Tag Dokus. Ausser Weltraum und Unterwasser bin ich offen für alles. Am liebsten Nazis, Geschichte im allgemeinen und True Crime. (So aufgeschrieben klingen meine Vorlieben etwas seltsam wie mir gerade auffällt). Aber so ist für mich halt der perfekte Sonntag. Später dann „Der junge Inspektor Morse“ und „Tatort“. Bis März war noch die „Lindenstrasse“ dabei. Just call me stuffy, honey!

Promiflash berichtet: Victoria Beckham verzichtet seit fast zwanzig Jahren auf Kohlenhydrate. In etwa zur gleichen Zeit hat sie auch das Lächeln eingestellt. Ich verzichte seit fast vierzig Jahren auf Bananen, lächle aber von Zeit zu Zeit noch.

500 Jahre Reformation. Hätte es sie nicht gegeben wären mir zwei Jahre Konfirmationsunterricht erspart geblieben. („Beschwer‘ dich nicht-bei mir waren es drei Jahre und eine Prüfung!“ „Ja Mama, nicht zu vergessen die Frisur am grossen Tag“). Aber ich hätte auch kein Geld für einen eigenen Fernseher (drei Programme mit Zimmerantenne) gehabt, bei dem ich für die Fernbedienung noch extra zahlen musste. Aber das war wohl nicht gemeint, als der Sprecher der Doku sagte „Sie werden staunen, wie sehr die Reformation auch heute noch Ihr Leben beeinflusst“. Und auch nicht, dass es heute Fotos von mir gibt die niemals jemand außerhalb meiner Familie zu sehen bekommen soll.

Versehentlich eingeschlafen und matschköpfig aufgewacht. Zweifelsohne der Höhepunkt des Tages.

„Monkey Island“ wird dreißig Jahre alt. Ein tolles Spiel, ich weiss heute noch wie man die Schlange zum Kotzen bringt. Allerdings habe ich auch viel Zeit meines Lebens damit verbracht als Guybrush Threepwood (mächtigerPirat) orientierungslos über eine der Inseln zu laufen und Hinweise zum Fortgang zu suchen. In diesem Spiel findet sich auch eine besonders schöne Begründung für antisoziales Verhalten: „Tut mir leid, ich habe keine Zeit. Ich muss mir die nächsten sieben Jahre die Haare waschen.“

Ich muss doch nochmal übers Heiraten nachdenken. Möchte bei Twitter auch mal meine Tweets mit „Der Mann“ beginnen. Kinder zum Durchnumnerieren möchte ich aber nach wie vor nicht. Obwohl sie bestimmt so schlau wären wie K1 bis 1Fantasillion zusammen!

Der tote Deutsche beim jungen Morse heisst Karl Pfuscher. Und jetzt liegt noch ein toter Schweizer im Schrank. Das ist ja alles wieder sehr seltsam. Pfuschers Anrufliste (wie wurde die in den Sechzigern eigentlich erstellt?) gibt Rätsel auf und seine Freundin war wohl Tschechin. Und warum trug er als Bayer ein Gebiss aus Ostdeutschland? „Das letzte was wir brauchen ist ein internationaler Zwischenfall“. „Den haben wir bereits, Sir“. Und jetzt sucht man auch noch einen „macheteschwingenden Westinder mit Gesichtsnarbe“. Warum habe ich nicht mitbekommen. Und wieso ist Morse jetzt in London? (Was er sich interessanterweise gerade selbst gefragt hat).

In den Lokalnachrichten: 400 Menschen wegen Bombenentschärfung evakuiert. Nächste Nachricht: Signifikanter Anstieg der Coronainfektionen in eben diesem Ort. Well, well…

So, jetzt werde ich noch ein wenig vor mich hinquengeln (kein „Tatort“ heute, Matschkopf, morgen Montag etc.) und das Wochenende dann ausklingen lassen. Alles wird gut!

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