Bananaman was here

Bei diesem Anblick musste ich spontan an „Go Bananas“ von Little Big denken in dem ein gewisser Bananaman eine tragende Rolle spielt. Little Big sind zur Aufheiterung der Stimmung übrigens sehr zu empfehlen. Russen denen man inhaltlich folgen kann. Hat man ja auch nicht immer. Hoffentlich treten sie beim nächsten stattfindenden Grand Prix an, dieses Jahr wurde es ja nix.

Ich habe mich wieder in die Hände des Fürsten der Finsternis begeben. Das Radio spielt munter auf und es ist angenehm warm.

Durch Zufall gestern abend herausgefunden: Man kann das Lied das man gerade auf dem Handy abspielt mit dem Handy shazamen. Macht jetzt nur bedingt Sinn, ist aber gut zu wissen.

Also ich hätte jetzt das parkende Auto an dem wir vorbei gefahren sind geschrottet. Und dafür hätte ein normaler PKW gereicht. Fahrrad wäre vielleicht noch gegangen. Aber ich kann ja auch im Prinzip nur geradeaus fahren wenn ich am Steuer sitze.

Hier ein Bild vom bereits mehrfach erwähnten Briefkasten:

Dessen Leerungszeiten würden mich ja mal interessieren…

Briefkästen haben ja leider ihre Wichtigkeit im Alltag eingebüßt. Ich erinnere mich an Zeiten wo ich neben dem Briefkasten gewartet habe um den zwecks Leerung vorbei kommenden Postmann abzufangen. Damit er mir einen Brief zurück gibt dessen Inhalt das Ende einer Romanze bedeutet hätte. Hat nicht immer geklappt. Es hat sich übrigens als wenig zweckdienlich erwiesen, nachdrücklich darauf hinzuweisen einen ankommenden Brief auf gar keinen Fall zu lesen. Da will man ja erst recht wissen was drin steht. Eine Fernbeziehung auf der Basis von täglichen Briefen und gelegentlichen Telefonaten an einem Schnurtelefon im Elternhaus (wir hatten Gott sei Dank noch eins oben in der Diele, nicht nur im Wohnzimmer) ist heute unvorstellbar.

Die erste Schülerhaltestelle. Einer steht immer an der Strasse, der Rest materialisiert sich plötzlich sobald der Bus zum Stehen kommt.

Ja, ich denke auch es ist jetzt hell genug draussen um das Licht im Bus anzumachen. Vielleicht hat das auch was mit irgendeiner Vorschrift zur Schülerbeförderung zu tun. Sie dürfen vielleicht nicht im Dunkeln kreischen?

Gerade wird intensiv überlegt was man im Fall eines Brandes in der Schule mitnehmen würde. Handy, klar. Bei den Schulbüchern herrscht Uneinigkeit. Die waren halt teuer, sind aber schrecklich schwer. Und was ist mit dem Turnbeutel wenn man an dem Tag Sport hat? Wir bekamen immer gesagt, so schnell wie möglich raus zum Sammelpunkt zu laufen. Raus hat bei den Übungen immer hervorragend geklappt…

So, wir nähern uns der Schule.

In dem Schulbus der gerade ankommt sind sogar die Scheiben beschlagen. Die Geräuschkulisse kann ich nur erahnen.

Update Rückfahrt

Jetzt sitze ich im Bus nach Hause und freue mich dass das Licht an ist. Und die Klimaanlage aus.

Entertainmenttechnisch erwarte ich nicht viel vom ordentlich gescheitelten Fahrer. Er wird wohl weder telefonieren noch Radio hören.

Deshalb ist Frau Blauzahn jetzt auch im Einsatz. „I’m Bananaman!“ Aber leider mag ich gar keine Bananen, die letzte habe ich gegessen als Helmut Schmidt noch Kanzler war.

Zu meinem unendlichen Schrecken ist mir eingefallen dass ich morgen in einer Woche schon wieder Klausuren schreibe. Kostenrechnung und Personalmanagement. Letzteres ist ja eigentlich einfach: Ich bestimme wo’s langgeht und höre mir den ganzen Tag an wie furchtbar alles ist. Und bei ersterem reicht es eigentlich aus, den Satz „Das ist nicht im Budget“ mantraartig zu wiederholen.

Ich freue mich schon auf die Weihnachtsdekoration hier auf der Strecke. Die Vorgärten lassen Schönes erahnen…

„Wo fing das an und wann? Was hat dich irritiert? Was hat dich bloß so ruiniert?“ Eines der Lieder bei denen ich mich nicht zwischen entsetzlich und toll entscheiden kann. Deutsche Texte sind ein Fall für sich.

Und gestern schrieb ich noch lange nichts vom ehemaligen Dschungelkönig gehört zu haben. Und zack-heute die schockierende Nachricht: Er ist fünf Tage nicht zu Hause. Sie „hat sogar geflennt“ und ist „gespannt wie sie die harte Zeit durchstehen wird“. Er weilt auf einer Fortbildung. Da stellt sich mir die Frage wer momentan Fortbildungen mit Präsenzveranstaltung anbietet. Drei Artikel später wird von seiner neuen Frisur berichtet und eine grosse Veränderung angekündigt. Die Pathosrakete ist gezündet, ich bin gespannt wo sie landet.

Eine völlig unspektakuläre und fast ein bisschen langweilige Fahrt geht gleich zu Ende. Vorbei an der Arena wo Veranstaltungen beworben werden die nie stattgefunden haben. Und an dem schmuddeligsten Supermarkt den ich je betreten habe.

Wir sind da. Ich werde nie erfahren wie die auf Saarländisch erzählte Geschichte aus der heutigen Mittagspause endet. Es fing spektakulär mit einem Bockwurstkauf an…

Ein NEF vor dem Chinaimbiss. Aber die Besatzung hat wohl nur Hunger, sie stehen ganz entspannt an der Theke.

Im Stadtbus zwei BWL-Studenten mit dem üblichen Aussehen und den üblichen Themen. Sie vermissen das C-Gebäude der Uni bestimmt sehr, jetzt wo so ziemlich alles online läuft.

Ich käme jetzt gerne an, aber wir fahren mal wieder im Zeichen der Schnecke. Immerhin haben wir es dann doch mal an die Pochta geschafft…

„Kacknase“ ist mir als Beleidigung neu. Man lernt nie aus.

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