London quoting from the past

Heute mal ein bereits vier Jahre altes Bild aus dem guten alten London. Sogar das Datum stimmt fast. Wie wohl momentan die Nutzer der tube aufgemuntert werden?

Hier ist alles beim alten, heute versprach das T-Shirt des Fahrers nicht zuviel. Es ist angenehm warm und der Bus ist auch wieder modern.

Wer jetzt angesichts der im Raum stehenden Triage über das Beschreiten des Rechtswegs sinniert hat wohl noch nie Einblick in einen Katastrophenschutz-und Evakuierungsplan gehabt. Ich möchte nie in der Situation sein die dort verlangten Entscheidungen treffen zu müssen. Weder das Wort noch der Vorgang sind schön, aber leider besteht in manchen Bereichen tagtäglich Notwendigkeit.

Jacke an, Tür auf und Radio so laut dass es beim Rauchen gehört wird. Und schon geht es weiter auf der Reise in einen neuen Arbeitstag. (Der mich jetzt schon irgendwie nervt, aber egal).

Nächste Woche um die Zeit liege ich in meinem Bett und habe Urlaub. Welch wunderbare Vorstellung. Faszinierenderweise werde ich wenn ich nicht aufstehen muss so gut wie nie wach wie sonst. Ich werde meistens wach und bin erstaunt wie spät es schon ist. Und dann funktioniert das mit dem zügig und gut getaktet überhaupt nicht. Ich kann dann locker eine gefühlte Ewigkeit halb angezogen verbringen und zugucken wie der Kaffee kalt wird.

Die Busdichte um uns herum und die Lautstärke hier drin nehmen zu. Ein untrügliches Zeichen dass wir uns dem Ziel nähern.

Wir sind da. Mal sehen wie lange es heute dauert bis es weitergeht. Jemand hat ein Level bei einem Spiel geknackt-König der Bushaltestelle. Schon blöd, wenn der Noah in Hörweite steht. „Alter, der Bus hat meine Kaugummis überfahren!“

Heute kommen wir pünktlich weg wie es sich gehört…

Update Rückfahrt

So, nachdem ich schon dachte der Fahrer hätte vergessen wieder zurück zu kommen ist er dann doch aufgetaucht. Derselbe wie gestern abend, diesmal bereits beim Eintreffen telefonierend. Irgendwas mit „Material“ muss ausgiebig besprochen werden.

Ich spreche derweil ein wenig mit dem Gurkensalat von heute mittag.

Gott, ist das langweilig heute. Der Fahrer zählt gerade die nächsten Haltestellen auf. So ohne Kontext erscheint das ja irgendwie sehr sinnlos. Es klingt teilweise noch schräger als bei der Betonverschiebungsfrau…

Twitter hat mir gerade Thomas Oppermann zum Folgen vorgeschlagen. Gruseligerweise ist auf dem Account auch kein Hinweis warum schon länger nichts mehr getweetet wurde.

Diese hintere Tür macht mich wahnsinnig! Sie quietscht sogar noch ewig lange nach.

Und jetzt riecht es ganz wunderbar nach Desinfektionsmittel. Eine gerade eingestiegene Frau hat sich ausgiebig die Handschuhe desinfiziert. Sprühdesinfektion! auf Handschuhe!! Mein Hygienefachkraftherz blutet.

Der Warnton wenn die Tür nicht richtig geschlossen ist kann nicht überhört werden. Ganz was Fieses. Das Problem wurde pragmatisch durch minutenlanges Tür auf-Tür zu gelöst. Jetzt ist wieder Ruhe. Und ich bin dem Wahnsinn nahe.

Letzter Bus für heute. Leider werde ich nie erfahren wie das verzwickte „Meine Mutter hat kein‘ Schlüssel und ich weiss nicht ob ich vor ihr da bin“ gelöst wurde. Wenn mich die finanziellen Probleme anderer Leute interessieren würden wäre ich Bankkauffrau geworden. (Interessant dass die Autokorrektur aus der Frau einen Mann gemacht hat. Muss ich mich gleich mal empört bei Twitter drüber auslassen und es als persönlichen Angriff werten).

Diesmal gab es kein Entrinnen. Der unlängst erwähnte nervigste Mensch der Welt hat mich erblickt. Hessi James lebt! Aber ich konnte sie gottlob wegnöööten…

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