Tagesvorschau

Es ist Mittwoch und ich kann es kaum erwarten das Zelt zu betreten.

Aber erstmal lasse ich mich noch ein wenig durch Dunkelheit und Regen fahren und freue mich auf einen weiteren Einblick in die russische Musikszene.

Wie viele Moselweinstrassen es wohl hier in der Gegend gibt?

Anscheinend ist das mobile Abspielgerät kaputt. Es ist nichts zu hören als die üblichen Busgeräusche. Sehr enttäuschend das Programm heute morgen. Mir ist fast ein bisschen langweilig…

Rumstehen macht es auch nicht besser. Man hätte sich bei dem zwischenzeitlichen Tempo denken können dass wir viel zu früh an sind. Und jetzt braucht er auch keine Musik mehr anzumachen, ich steige gleich aus. (Naja, er macht das wohl eher für sich, aber trotzdem habe ich mich vernachlässigt gefühlt).

Um einsam und verlassen im Regen zu stehen. Die Gesamtsituation ist eher unvorweihnachtlich. Und ich fahre mal wieder zur falschen Uhrzeit nach 99. Der Tag wird bestimmt supidupitoll!

Update Rückfahrt

Der Tag war dann vor allem lustig. Aus Gründen des Datenschutzes verzichte ich auf Details, nur soviel sei verraten: Ich bin froh mit dem Bus zu fahren, alles andere wäre höchst riskant.

Jetzt bin ich wieder auf dem Weg nach Hause und freue mich dass ich morgen wegen Samstagsfahrplan etwas später anfange. Und auch nur einen halben Tag arbeiten muss.

Ich finde es beeindruckend wie viel Kreativität die Angehörigen an den Tag legen um trotz der erneut verschärften Besucherregel für Ihre Angehörigen da zu sein. Da wird im Besucherraum Akkordeon gespielt, im Hof vor dem Fenster getanzt und gesungen und Strohhalme mitgebracht damit auch mit Mundschutz ein Gläschen Sekt getrunken werden kann.

Sieh‘ an, der Typ mit dem Fahrrad von heute morgen ist auch auf dem Heimweg. Und jetzt mal schön die Türen aufgerissen und zum anderen Bus verschwunden. Ich hasse es wenn jemand direkt hinter mir sitzt, da fühle ich mich so beobachtet. Und wieder mal hat jemand seine Kopfhörer vergessen und guckt You Tube leer. Und man kann den Weihnachtsbaum durchaus mit dem Bus transportieren, kommen Sie nur rein! Und weil es eben schon so schön war noch ein Unfall.

Endlich Hauptbahnhof. Zwei Fahrer begutachten einen Kratzer am Bus. „Sieht schon irgendwie blöd aus“. Griechisch klingt ja irgendwie cool. Ich freue mich sehr über die Wiederkehr der Tütenfrau. Das Laufen durch einen fahrenden Bus ist nicht so einfach. Schon wieder Blaulicht.

Und endlich das erlösende Nööööt.

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