Monday, Monday…

Ja, es ist schon wieder Montag. Was bedeutet dass ich mich auf dem Weg in eine neue Arbeitswoche befinde. An der Motivation arbeite ich noch, aber es ist ja nich ein bisschen Zeit. Wir haben Licht und Heizung, auf Entertainment ist eher nicht zu hoffen.

In einer Parallwelt ist es draussen schon hell und niemand trägt eine Maske. Trumps Präsidentschaft war nur eine abgedrehte Erfindung der „Simpsons“- Macher, Moria ist ein Handlungsort bei Tolkien und kaum jemand weiss wie die Chefs des RKI und des Paul-Ehrlich-Instituts aussehen. In Madrid wird nicht Ski gelaufen während Griechenland hochsommerliche Temperaturen erlebt. Menschen werden nicht im Namen Gottes oder einer schwurbeligen Ideologie ermordet. Oder ohne irgendein Motiv tot gefahren.

Trump jetzt bei Twitter zu sperren ist ehrenvoll, aber viel zu spät. (Im übertragenen Sinne ist es April 1945). Und man kann nur hoffen dass jemand die Atomcodes im Auge behält…

Es soll einen reboot von „Sex and the City“ geben. Das geht ja dann wohl eher in Richtung „Golden Girls“. Die Originalserie ist überaus schlecht gealtert, wie so vieles aus den Neunzigern und Nullerjahren. Unübertroffen ist „Friends“. War damals schon äusserst zweifelhaft, ist heute unsehbar.

Adler Modemärkte melden Insolvenz an. Tausende Truschen sind entsetzt. Wo sollen sie denn dann ihre peppigen Klamotten kaufen?

Ohne die Weihnachtsdekirationen am Wegesrand ist es hier wirklich sehr trostlos. So wie die Geisterschulbusse. Aber es wird schon heller. Und am Wochenende schien sogar die Sonne! Es gibt Hoffnung…

Und jetzt hoffe ich nicht zu erfrieren bevor der Bus nach 99 kommt. Glück gehabt. Dann steht einem aufregenden Arbeitstag ja nichts mehr im Wege. Möge der Rachenabstrich mit mir sein!

Update Rückfahrt

Und schwuppdiwupp bin ich wieder auf dem Weg nach Hause. Heute mal wieder mit Günther/Manni. Der als echter Kerl mit kurzärmligem Hemd der Kälte trotzt.

Bis gerade eben war es noch hell. Und es wird nicht mehr so plötzlich stockdunkel. Es besteht Hoffnung auf bessere Zeiten.

Hach, ich liebe diese Newsletter in winziger Schrift die sich nicht vergrößern lässt ohne das Ganze unleserlich zu machen. Und dann klickt man irgendwo drauf und rennt mit Schwung gegen die paywall…

So langsam könnte meine Matheklausur ja mal benotet sein. Ich melde mich ungern ohne die Bestätigung meines Scheiterns für den nächsten Versuch an. Ich müsste überhaupt mal wieder ein bisschen studieren und meine Weiterbildung Hygienefachkraft zu Ende bringen. Oder wenigstens mal den Schreibtisch aufräumen…

Jawoll, Türen auf und verschwinden. Ohne Jacke natürlich. So macht man das als echter Kerl bei Minusgraden. Es wird wieder ewig dauern nachher meine Beine aufzutauen.

Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich je eine der „Frauen für Friedrich Merz“ sehen möchte. Da entsteht kein schönes Bild vor meinem geistigen Auge. Vielleicht hoffen sie, dass er noch was in der Insolvenkausa Adler Modemarkt reissen kann.

Letzter Bus für heute. Wie üblich mit offenen Türen bis zur Abfahrt. Und einer wunderbaren Erklärung des Busfahrers warum der Bus nicht mehr Nummer 3 heisst. „Nennt sich Sternverkehr. Da kriegen alle eine Acht davor. Ist halt so“. 99% aller Eingestiegenen wollten eigentlich zum Schienenersatzverkehr der Saarstrecke.

Und jetzt kann ich mich endlich auftauen. Und essen. Und auf der Couch einschlafen. Bald mehr aus meinem aufregenden Leben.

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